Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb habe ich eine Infografik zum Thema Bauen in einer Bauherrengemeinschaft zusammengestellt. Diese basiert auf den Berechnungen und Erfahrungen aus meinen Referenzprojekten sowie einer repräsentativen Emnidumfrage.

Infografik Bauen in einer Bauherrengemeinschaft

Wie entsteht eigentlich eine Bauherrengemeinschaft?

Eine Bauherrengemeinschaft entwickelt sich erst im Zeitverlauf.

Interessengemeinschaft

Zu Beginn treffen sich die potenziellen Bauherren in Form einer Interessensgemeinschaft und klären unverbindlich ihre persönlichen Vorstellungen und Ziele ab. Das Kennenlernen dient auch dazu sich zu vergewissern, ob man sich ein gemeinsames Bauprojekt vorstellen kann. Wenn ja, kann gemeinsam ein passendes Baugrundstück ausgewählt werden. Falls nein, sprechen die verbliebenen Mitglieder andere mögliche Bauherren an.

Planungsgemeinschaft

Die nächste Phase ist die sogenannte Planungsgemeinschaft. In dieser Gemeinschaft sind die Mitglieder bereits rechtlich miteinander verbunden, zumeist in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Nachdem ein passendes Grundstück gefunden ist, folgt die Beauftragung des Architekten. Dieser erarbeitet die Gebäudeplanung inklusive der detaillierten Baubeschreibung und der Kostenplanung für das Haus.

Bauherrengemeinschaft

Nach der Phase der Planung folgt die eigentliche Bauherrengemeinschaft. Das Grundstück wird erworben und der Teilungsvertrag notariell geschlossen. Mit der Vergabe der einzelnen Leistungen kann der Bau des Hauses beginnen.

Wohnungseigentümergemeinschaft

Nach Fertigstellung des Gebäudes entsteht, wie in jedem Mehrfamilienhaus mit mehreren Eigentumswohnungen, die sogenannte Wohnungseigentümergemeinschaft. In dieser Rechtsgemeinschaft werden z. B. das Zusammenleben (Hausordnung, Hausverwaltung) und die Eigentumsverhältnisse (was ist Miteigentum, was ist Sondereigentum?) geregelt.

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